• Warum Gemeinden KEINE lokale Social Media Plattform brauchen

    Der Gedanke ist verlockend: Wer sich für die Digitalisierung des ländlichen Raums, der Menschen in den Gemeinden und Dörfern engagiert, neigt zu der Idee, dort lokale Social Media Netzwerke einpflanzen zu wollen. Dann könnten sich die Bürger und Bürgerinnen trefflich vernetzen. Nur eben lokaler, näher, direkter also es bei Facebook oder anderen Datenkraken möglich sei. Außerdem glaubt man, die Menschen würden das wollen. Und vielleicht wollen sie das auch. Die Frage ist nur, ob das bereits etwas mit Digitalisierung zu tun hat. 

    Das gibt’s doch schon!

    Denn im Prinzip haben sich diese sozialen Medien auf lokaler Ebene schon längst herausgebildet. Auf Facebook gibt es zu unzähligen Ortschaften bereits Gruppen, in denen Bürger und Bürgerinnen zusammenkommen. Vor diesem Hintergrund stellt sich natürlich die Frage, wieso man Geld in Hand nehmen sollte, um das gleiche „in grün“ neu aufzubauen? Vielleicht holt man dann den einen oder anderen Mitbürger zusätzlich ab, der sich bisher nicht schon anderweitig regional vernetzt hat. Aber ansonsten finden sich hier die gleichen Leute wie auf Facebook & Co. ein und nutzen ähnliche Funktionen, um dieselben Inhalte erneut zu posten und zu kommentieren. 

    Nicht, dass es zu Missverständnissen kommt: Niemand hat etwas gegen lokale soziale Netzwerke! Allein schon, um das Feld nicht den Monopolisten zu überlassen. Nur ist der digitale Plausch eben nicht entscheidend, wenn es um die Digitalisierung von Gemeinden und Kommunen geht. 

    Der digitale Plausch ist noch lange keine Digitalisierung

    Aber zurück zu der Digitalisierung von Gemeinden und Kommunen und warum hier ein lokales Social Media nicht unbedingt weiterhilft. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die absolut zwanglose Kommunikation nicht zielführend ist, wenn die Prozesse in einer Gemeinschaft und der soziale Zusammenhalt auf digitaler Ebene gefördert werden soll. Im Extremfall ist das Ergebnis sogar das Gegenteil: Fronten verhärten sich, Stimmungen spitzen sich zu, die lautesten Teilnehmer erhalten die meiste Aufmerksamkeit. Ein schwieriges Umfeld, um neue Ideen entstehen zu lassen, Projekte anzustoßen, gemeinsam das Dorfleben zu organisieren. 

    Lieber organisieren statt palavern

    Wir bei Pengueen haben daher nicht Social-Media-Funktionen priorisiert, sondern uns auf digitale Hilfsmittel fokussiert, die es den Bürgern und Bürgerinnen ermöglichen und erleichtern, gemeinsam richtig gut zu organisieren. Denn dann findet eine Digitalisierung im ländlichen Raum erst wirklich statt: Die Menschen erhalten die Möglichkeit, Verantwortungen und Aufgaben zu teilen. Sei es, um Veranstaltungen zu organisieren, Fahrgemeinschaften zu gründen, sich über Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Gemeinde und der Stadt strukturiert auszutauschen und dann auf einer digitalen Plattform konkret anzugehen. 

    Natürlich findet dabei auch Kommunikation statt, ein Austausch zu den bestimmten Themen und Anliegen, es kann kommentiert, kritisiert und Ideen vorgeschlagen werden. Aber eben nicht in einem freien Raum, wo sich Mitbürger über Schlaglöcher vor der Schule echauffieren, sondern auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet, um gemeinsam etwas zu erreichen. 

    Das unterscheidet die Methodik von Pengueen grundsätzlich von einem Social-Media-Netzwerk. Hier finden sich Menschen mit einem konkreten Anliegen zusammen. Im kleine wie im Großen. Sei es, um zu organisieren, dass jemand während der Abwesenheit die Wohnung einhütet, Fahrgemeinschaften zu gründen oder eben um ein gemeinsames Dorfprojekt nach vorne zu bringen.

    Das schweißt zusammen: Verantwortung übernehmen

    Das funktioniert in Pengueen mit sogenannten Kategorien, in denen Dinge organisiert werden können. So kann beispielsweise eine Kategorie für den Garten angelegt werden, die dann beispielsweise für den Nachbarn freigeschaltet werden. Hier sind alle wichtigen Informationen für den Garten hinterlegt und der Nachbar weiß genau was zu tun ist, wenn er sich während des Urlaubs mal um Rasen und Blumen soll. Es gibt auch Kategorien, um Veranstaltungen gemeinsam zu organisieren oder Bürger in kommunale Entwicklungen einzubinden. Durch die Vernetzung zwischen den Bürgern und Bürgerinnen mit gemeinsamen und konkreten Zielen wird die Gemeinschaft nachhaltiger gestärkt. Denn die Vernetzung dient nicht – wie bei Social-Media-ähnlichen Ansätzen – vor allem dem Selbstzweck, sondern übergeordneten Zielen. Und nicht zuletzt werden Bürger in die Lage versetzt, tatsächlich etwas zu bewegen und Dinge voranzubringen. 

    Was Pengueen für Gemeinden und Dörfer alles leisten kann, kannst du im Artikel “Pengueen für Gemeinden” lesen.

  • Das Dorfleben digital

    Ein Dorf will digital werden. Ja, gut – kein Problem! Da braucht man erstmal eine Website, auf der Neuigkeiten aus der Gemeinde veröffentlicht werden – vom Gemeinderat, von den Vereinen und Clubs, der Feuerwehr und Polizei. Und auch soziale Kommunikation soll stattfinden, also eine Plattform für den gemeinsamen Plausch im Netz, den dörflichen Flurfunk sozusagen. 

    Alles schön und gut. Aber zu oft enden digitale Gemeindeprojekte damit auch schon. Serviceleistungen, die digital organisiert werden könnten – wie zum Beispiel ein Bürgerfahrdienst oder der Bürgerbus – sind dann zwar auf der neuen schicken Webpage des Dorfes vertreten, bleiben aber letztendlich nur analog nutzbare Angebote: Website aufrufen, zur Telefonnummer runterscrollen und telefonisch eine Fahrt im Bürgerbus anmelden. Das mag auch gut funktionieren – aber wir finden, da geht noch mehr! 

    Mehr als nur digitaler Content

    Für uns wird es genau an diesem Punkt erst richtig spannend! Denn Pengueen kann viel mehr als ein Angebot inklusive Kontaktdaten online stellen. Pengueen gibt maßgeschneiderte Hilfsmittel an die Hand, um gemeinsam richtig gut zu organisieren. Für den Bürgerfahrdienstes lassen sich mit Pengueen interaktive Fahrpläne erstellen, in denen Bürger nicht nur die aktuellen Fahrzeiten einsehen, sondern sich auch direkt für eine Fahrt eintragen können. Auch der Austausch untereinander ist direkt dort möglich und nicht irgendwo in einer Chatgruppe. Bürger können dann Vorschläge machen – zum Beispiel anregen, dass künftig auch am Samstag das Schwimmbad angefahren wird. Wenn andere die Idee auch gut finden, kann der Fahrplan dahingehend optimiert werden. Bürger erfahren so direkte Teilhabe an den Projekten, was die Akzeptanz und Qualität der Angebote erfahrungsgemäß erhöht. 

    Digital organisieren

    Und das, was mit einem Fahrplan funktioniert, funktioniert auch mit dem Veranstaltungskalender. Bei Veranstaltungen spielt Pengueen übrigens sein Potenzial erst richtig aus. Denn Veranstaltungen chronologisch online stellen, das kann ja jeder. In Pengueen können sie auch organisiert werden! Denn jede Veranstaltung kann in Pengueen mit einer Kategorie hinterlegt werden, in der Aufgaben und Verantwortungen zu einer Veranstaltung mit anderen geteilt werden können. So kann schon die Planung und Umsetzung einer Veranstaltung in Pengueen digital organisiert stattfinden. 

    Bürger dichter einbinden

    Wir glauben, erst wenn Bürgerinnen und Bürger digitale Hilfsmittel an die Hand gegeben werden, mit denen sie sich wirklich aktiv einbringen können, geht es mit der Digitalisierung in Gemeinden und Dörfern tatsächlich voran und digitale Angebot werden Teil des täglichen Lebens. Dafür müssen die Hilfsmittel möglichst einfach und individuell in der Anwendung und sein, sodass jede Altersklasse und Zielgruppe gut damit klarkommt.

    Dann funktionieren auch regionale Online-Marktplätze, die mehr sind als eine Auflistung der Anbieter, Geschäfte und Dienstleister einer Region. In Pengueen steht dafür eine interaktive Landkarte zur Verfügung, auf der sich Anbieter mit ihrem Portfolio präsentieren können. Auch Privatpersonen bieten hier nachbarschaftliche Hilfe an. Beispielsweise, indem Sie für die ältere Dame nebenan Ihre Einkäufe mitbringt, die sie zuvor geordert hat. 

    Nachbarschaftlichkeit

    Die ältere Dame aus der Nachbarschaft kann als Pengueen-Nutzerin für ihre Einkäufe auch eine eigene Kategorie anlegen, die sie dann denjenigen freigeben kann, die sie unterstützen. Diese haben dann Zugriff auf ihren Einkaufszettel und können bei Bedarf auch aktiv benachrichtigt werden, sollte ein neuer Einkauf anstehen. 

    Einkaufen, dem Nachbarn mal zur Hand gehen, im Urlaub die Blumen gießen … was auch immer: In Pengueen können sich Dorfbewohner oder die Bürger von Gemeinden und Städten ganz individuell vernetzen. Und zwar nicht nur so als digitaler Dorffunk, sondern auch – oder besser gesagt: vor allem – um sich gegenseitig zu unterstützen oder gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Wenn nicht schon im Vorfeld passiert, treten spätestens dann Gemeinderat, Verwaltung und der Bürgermeister auf den Plan und beginnen, die Kommunikation mit ihren Bürgern zu digitalisieren und breiter aufzustellen. 

    Du möchtest mehr darüber erfahren, wie Pengueen Gemeinden und Kommunen bei der Digitalisierung hilft. Das schau mal in diesen Artikel rein: “Pengueen für Gemeinden“.

  • II. Gemeinden Tour, 2019

    5 Gemeinden in 5 Tagen.

    Neues Vernetzungstreffen, neue Tour.

    23.08.2019 Königstein

    Markt Königstein

    Woran denken Sie bei dem Begriff “Gemeinde-Bus”?

    Eine Wandergruppe lässt sich zu einem schönen Wanderweg in der Nähe des Hotels fahren. Der Manager lässt sich heute mal chauffieren und bearbeitet unterwegs erste Mails. Ein oder zwei Wein zum Essen, weil das Auto heute stehen bleibt.

    Natürlich können sich auch Senioren zum Einkaufen oder zum Arzt fahren lassen. Der Fahrer oder die Fahrerin hilft sicher mit der schweren Einkaufstasche.

    Feste Zeiten, feste Routen mit der Flexibilität, auch mal etwas rechts und links, früher oder später zu fahren.

    22.08.2019 Dietersheim

    Gemeinde Dietersheim

    Wow. Was für ein toller, energetischer Termin.

    Wie informiere ich die Bewohner einer Straße über die Notwendigkeit, das Wasser aufgrund eines Wasserrohrbruchs abstellen zu müssen?

    Wie relevant ist ein deutsches Alternativprodukt zu den gängigen Kommunikations- und Informationstools? Kostenlose Tools, deren Nutzung wir mit unseren Daten bezahlen.

    Wie vertrauensvoll ist eine Plattform und wie verbindlich der Austausch, wenn sich die Nutzer vorher als BürgerInnen authentifizieren mussten.

    21.08.2019 Gemeinde Aurach

    Gemeinde Aurach

    Das Rathaus von Aurach befindet sich im über 500 Jahre alten ehem. Wasserschlösschen. Wesentlich moderner ist der aktuelle Ansatz einer eigenen Nachbarschaftshilfe.

    Die Gemeinde mit ihren knapp 4.000 Einwohnern ist aktuell gut aufgestellt: Ärzte, Kita, Pflegeeinrichtung, Nahversorgung, uvm. Besser, als so manch andere.

    Und trotzdem merkt man auch in Aurach bereits, dass sich etwas verändert, dass sich die Bedarfe der BürgerInnen zu verändern scheinen.

    20.08.2019 J.A.Z. Bayreuth

    J.A.Z. Bayreuth

    Die Zielgruppe des J.A.Z. Bayreuth, dem Verein Jung und Alt zusammen, besteht zu 60% aus Menschen, die keine digitalen Hilfsmittel einsetzen. Und der größte USP des Vereins ist, dass man jedes der über 500 Mitglieder noch persönlich kennt.

    Die Vermittlung von Helfern wird über die Zentrale koordiniert.

    Aber wie wäre denn ein Zugriff von “überall”, mit dezentral gepflegten Helferprofilen und Urlaubsplänen, die Bestätigung einer erbrachten Leistung per Mouse-Click und die Suche nach passenden Helfern mit Karte und Entfernungsangaben …

    Das wird eine spannende Zusammenarbeit auf der Suche nach vermeidbaren Zeitfressern auf dem Pfad sinnvoller Hilfsmittel für nicht technikaffine Kunden.

    19.08.2019 Markt Thalmässing

    Markt Thalmässing

    Wie finden sich neue Bewohner einer Gemeinde zurecht? Welche Vereine gibt es, welche Veranstaltungen, wie orientiere ich mich?

    Eine sehr spannende Überlegung: Es geht um den Zuzug. Die einen suchen einfach nur ihre Ruhe, jenseits des stressigen Jobs und kaufen sich ein Haus auf dem Land. Die anderen wollen sich in ihrer neuen Heimat engagieren, dazu gehören und die Gemeinschaft unterstützen. Doch wo fange ich an? Klar, bei der Freiwilligen Feuerwehr. Oder lieber in der Schule oder doch der Nachbarschaftshilfe? Welche Angebote gibt es?

  • Vernetzungstreffen Marktplatz der Generationen

    Nürnberg, 25. Juli 2019 Das Institut Landimpuls hat zum Vernetzungstreffen im Zuge des Marktplatzes der Generationen eingeladen. Bürgermeister|innen und Seniorenbeauftragte der bereits durch die Mitarbeiter|innen des Instituts betreuten Gemeinden aber auch von den Bewerbern der “nächsten Runde” ab 2020 trafen sich, um sich über die aktuellen Themen rund um die Daseinsvorsorge auszutauschen und zu informieren.

    Eine sehr gute Organisation, eine mitreißende Moderation durch meinen Freund Leo Baumfeld und eine Atmosphäre wie bei einem Treffen unter Freunden.

    Ich habe bereits beim letzten Vernetzungstreffen im November 2018 als Impulsgeber teilgenommen. In zwei Runden zu je einer Stunde können die Teilnehmer|innen an Impulsvorträgen, jeweils zu den fünf Handlungsfeldern des Marktplatzes der Generationen teilnehmen.

    Es war ein großer Unterschied zu bemerken. Während noch im November eher ein allgemeines Interesse an dem Thema Digitalisierung herrschte, gab es diesmal sehr konkrete Fragen zu konkreten Themen.

    Was alles erfolgreichen Projekten gemein ist, sind motivierte Menschen, die etwas ändern wollen. Technik kann nur unterstützen und entlasten.

  • Gemeinden Tour, 2019

    11 Gemeinden in 14 Tagen.

    Wir haben uns an den Marktplatz der Generationen gewandt. Das Interesse der dort betreuten Gemeinden ist sagenhaft! 11 von 41 Gemeinden wollen uns treffen und mehr über Pengueen erfahren.

    Sascha Landowski

    04.07.2019 J.A.Z. Bayreuth

    J.A.Z. Bayreuth

    Was für ein toller Kontakt. Erfahrene Profis im Organisieren sozialer Kontakte, Technik affin und – und das ist das Beste! – skeptisch :-).

    Im August haben wir einen ersten Workshop und werden unsere Erfahrungen zusammenlegen. Auch ein Pilotprojekt scheint möglich.

    “Einfach ausprobieren!” das finde ich den richtigen Weg.

    So. Das wars. Morgen geht’s erstmal nach Haus.

    Aber nur vorübergehend. An diese Tour schließen sich 6 Workshops im Laufe des Augusts an. Ich bin sehr zufrieden. Das Feedback war besser als gedacht. Die Bürgermeister und Geschäftsführer sind aufgeschlossen und interessiert.

    So stelle ich mir einen Markteintritt vor!

    03.07.2019 Triefenstein

    Triefenstein

    Ein geplanter Infoabend, um mit den BürgerInnen über die Chancen und Möglichkeiten einer Nachbarschaftshilfe zu sprechen.

    Super. Das halte ich für den richtigen Weg! Nahversorgung, Fachkräftemangel, Daseinsvorsorge, … ihr kennt das alles.

    Neue Hardware für die Einführung einer Ratsinformationssystem-Software … Mist, ein paar Wochen zu spät.

    Oder doch nicht. Ich möchte Pengueen parallel zur Branchensoftware platzieren. Diese hat natürlich ihre Existenzberechtigung! Die liegt aber außerhalb der Kommunikation ;-).

    02.07.2019 Bischofsgrün

    Bischofsgrün

    Ein spannender Kontakt zur J.A.Z. Bayreuth

    Jung und Alt zusammen bedeutet gegenseitige Unterstützung und ein generationsübergreifendes Miteinander für eine gesteigerte Lebensqualität. Uns liegt besonders am Herzen, den nachbarschaftlichen Zusammenhalt und die Wertschätzung zwischen den Generationen zu fördern. Hand in Hand möchten unsere Mitglieder sich gegenseitig ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. (www.jaz-bayreuth.de)

    Morgen treffen wir uns.

    01.07.2019 Waldbrunn

    Waldbrunn

    Seit heute weiß ich, dass es nicht nur ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung) gibt, sondern auch ALE (Gemeinde Allianz).

    28.06.2019 Dachsbach / Marktplatz der Generationen

    Dachsbach

    Auch in Dachsbach wird Zusammenhalt und Nachbarschaft groß geschrieben. Die Planung für den Bau einer ambulanten Pflegeeinrichtung sowie einer Tagespflege ist längst abgeschlossen.

    Ein angenehmes Treffen mit unserem Kooperationspartner Marktplatz der Generationen in Regenstauf.

    Eine erste Auswertung der bisherigen Treffen mit den Bürgermeistern und Geschäftsleitern und die Überlegung, welche Antworten wir auf die aktuellen Bedarfe in den Gemeinden durch den Einsatz digitaler Hilfsmittel haben.

    Marktplatz der Generationen

    Es gilt, Werte zu erhalten. Wir müssen die Technik aus der Welt zurück in unsere Regionen holen. Keine Datenkraken, kein ungewollter Export unserer Daten.

    Dafür braucht es keinen Digitalisierungs-Fachmann. Eine Einschätzung über den Einsatz von Technik im Zwischenmenschlichen und der Bewertung möglicher Folgen kann jeder vornehmen, der genau hinschaut.

    27.06.2019 Pemfling / Thanstein

    Pemfling

    Die Fahrt durch den Bayrischen Wald … wunderschön. Ein Traum für Motorradfahrer. Die Anreise nach Pemfling war aufgrund einer schlecht ausgeschilderten Umleitung etwas anstrengend – interessant zu erleben, wie Navis an ihre Grenzen stoßen, wenn eine solche Vollsperrung nicht bekannt ist.

    Pemfling hat eine wundervoll ausgestattete Kirche. Man spricht hier liebevoll von der zweiten Wieskirche. Die Nachbarschaftshilfe existiert seit sechs Monaten und funktioniert bereits jetzt sehr gut. Leider musste der kleine Lebensmittelladen vor einiger Zeit schließen.

    Thanstein / Neunburg vorm Wald

    Thanstein

    WOW. Vernetzung ist hier bereits Alltag.

    Für den Neubau der Tagespflegeeinrichtung, in der Verwaltungsgemeinschaft, für das soziale Netzwerk und in einer ILE “Schwarzach–Regen”.

    Und im Raum steht die Idee, diese Städter “zurück aufs Land” zu holen. Leben, wo andere Urlaub machen.

    26.06.2019 Uffing am Staffelsee

    Uffing am Staffelsee

    Ein wirklich heißer Tag in Uffing am Staffelsee.

    Da der Organisator keine Ahnung von den Entfernungen in Bayern hat … mussten wir bereits um 6h in Nürnberg losfahren. Ein vergleichsweise schwacher Trost, dass es noch nicht so warm war.

    Erfolgreiche Gegenmaßnahmen unsererseits waren ein Eis am See mit wunderschöner Kulisse und eine verdiente Pause im angrenzenden Freibad.

    Wirklich interessante Gespräche mit engagierten Gemeindeverantwortlichen, die sich der Herausforderungen im Zuge des Demographischen Wandels voll bewusst sind.

    25.06.2019 Markt Vestenbergsgreuth

    Markt Vestenbergsgreuth

    Heute waren wir in Vestenbergsgreuth .

    In den Jahren 1972 bis 1978 wurden im Zuge der Gebietsreform fünf Nachbargemeinden eingemeindet. Der Zusammenhalt unter den Einwohnern ist gut, es besteht eine gut funktionierende Nachbarschaftshilfe. Es gibt keinen akuten Bedarf, das Organisieren zu unterstützen.

    Der Markt arbeitet gerade an dem Projekt “Haus der Begegnung”, welches 2020 den Betrieb aufnehmen soll.

    24.06.2019 Fahrt von Stendal nach Nürnberg

    Drei Tage Stendal: Treffen mit Vertretern des Freiwilligen-Agentur Altmark e. V., Stendaler Migrantenverein e. V., und des Bürgerinitiative Stendal e. V. (BIS).

    Es geht um Vernetzung, um Austausch. Um die Fragen “Warum?” und “Wie?”. Es gibt viele Ideen, viel Engagement und den Wunsch, zu helfen.

  • Nahversorgung (Einkaufen für die Nachbarin/den Nachbarn)

    Er verschwindet, der Tante Emma Laden.

    Sagt mehr als 1.000 Worte

    Große Märkte oder gar Ketten haben den großen Vorteil, dass sie große Mengen einkaufen können und somit Rabatte durch Staffelpreise erhalten, die sie an ihre Kunden|innen (zumindest im Teil) weitergeben können.

    Wir können also am Samstag zu einem Discounter in unserer Nähe fahren, der so groß wie 3 Fußballfelder ist, und unseren Wocheneinkauf absolvieren.

    Proviant für den Lebensmitteleinkauf

    Gehminuten für einen gesundenen Erwachsene zu einem Lebensmittelgeschaft in Deutschland

    Die Karte (links) zeigt die Gehminuten für einen gesunden Erwachsenen zu einem Lebensmittel-Geschäft.

    Ältere Menschen oder Menschen ohne eigenes Auto haben es schwer – naja, eigentlich haben sie keine Chance. Teilweise ist es schlicht unmöglich, selber Lebensmittel einzukaufen.

    Organisieren mit Pengueen

    Ältere oder pflegebedürftige Menschen oder Menschen ohne Auto können ihre Bedarfe angeben – vielleicht unterstützt durch die Enkelin/den Enkel, die Nachbarin/den Nachbarn oder die ehrenamtlich Tätige/den ehrenamtlich Tätigen (Bufti).

    Hilfsbereite Nachbarn können angeben, wann und wo sie einkaufen fahren und “Einkaufslisten übernehmen”.

  • Pengueen für Gemeinden

    Pengueen gibt die passenden digitalen Handwerkszeuge an die Hand, um Gemeinschaften in Städten und Kommunen bestens zu organisieren. Mit Pengueen können sich Menschen nicht nur untereinander vernetzen, sondern auch mit Institutionen wie Vereine, Schulen und Unternehmen vor Ort – und diese mit ihnen. Verantwortungen können geteilt und übernommen werden, um Aufgaben gemeinsam zu organisieren. Das schafft mehr Teilhabe und Engagement aller Beteiligten für ein gemeinschaftlicheres Zusammenleben.  

    Mehr Engagement in der Gemeinde

    Teilhabe ist für Bürgerinnen und Bürger bisher oft umständlich: Welche Möglichkeiten habe ich? An wen muss ich mich wenden? Welche Termine gibt es? 

    Pengueen macht es einfach, die Menschen in einer Gemeinde nicht nur zu informieren, sondern auch aktiv einzubinden. 

    Pengueen bietet:

    • Veröffentlichung von Ergebnissen und Entscheidungen 
    • Neue Informationswege direkt zum Bürger
    • Gezielte Ansprache (fachkundiger) Bürgerinnen und Bürger für Ausschüsse und Gremien
    • Einbindung von Funktionsträgern wie z.B. Ombudsmännern
    • Verbesserung der Daseinsvorsorge/Grundversorgung 

    Mehr Resonanz

    Die Bürger haben Anliegen und Bedürfnissen. Mit Pengueen können sie Vorschläge zur Verbesserung des Lebens in ihrer Kommune machen. Sei es bei der Verkehrsinfrastruktur (Schlaglöcher, Kreuzungen, Radwege) oder grundsätzlich zur Weiterentwicklung eines Dorfes, einer Gemeinde, eines Marktes, einer Stadt.

    • Niedrigschwellige Möglichkeiten für Bürger, sich zu äußern
    • Menschen zu Interessengruppen zueinander führen
    • Möglichkeiten, Stimmungsbilder zu erheben
    • Mehr Teilhabe

    Vereine, Betriebe, weitere Institutionen

    Nicht nur die Verwaltung profitiert von einer gemeinsamen Plattform wie Pengueen. Auch alle anderen Institutionen erhalten die Möglichkeit, sich direkt mit den Menschen zu verbinden: 

    • Schulen
    • Pflegeeinrichtungen
    • Vereine
    • Bürgerinitiativen
    • Freizeitprojekte (Ferienpass für Schulkinder)
    • Unternehmen (Tag der offenen Tür, Ausbildungsinitiativen …)
    • öffentliche Träger, wie z.B. Wohnungsgesellschaften

    Mehr Gemeinschaft

    Viele Menschen wünschen sich mehr Gemeinschaft in ihren Dörfern und Städten. Die klassischen Strukturen stoßen hier rasch an ihre Grenzen – schnell wachsende Kleinstädte, Zuzug neuer Bürger, Wegzug von Familienmitgliedern aus beruflichen Gründen u.v.m.

    Eine gemeinsame Plattform wie Pengueen kann neue Möglichkeiten schaffen: 

    • Nachbarschaftshilfe
    • Sozialkontakte (Postbote, Pfarrer, Arzt, …)
    • Fahrgemeinschaften
    • Interessengruppen
    • Direkter Austausch zwischen den Menschen (zu kommunalen Themen)

    Auch Kommunen untereinander können sich mit Pengueen vernetzen und so in einen übergreifenden Austausch treten. Eine Gemeinde in Niedersachsen zum Beispiel die Erfahrungen einer anderen Gemeinde in Nordrhein-Westfalen oder Thüringen nutzen – und umgekehrt. Selbst städtische Vereine, Projekte und Interessengruppen lassen sich über Stadtgrenzen hinweg zusammenbringen, um gemeinsam mehr Engagement zu erzeugen.  

    Mehr Infos zu Pengueen in Gemeinden? Fragen Sie uns!

    Sie vertreten eine Kommune und haben Fragen oder Anregungen? wir freuen uns über Ihre Nachricht und melden uns umgehend bei Ihnen zurück.

  • Marktplatz der Generationen: Pengueen wird kommunal

    In diesem Jahr ist der Marktplatz der Generationen um elf neue Kommunen auf insgesamt 42 angewachsen. Der Marktplatz der Generationen ist ein Zusammenschluss von bayrischen Kommunen und Gemeinden, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Lebensqualität ihrer älteren Mitbürger im ländlichen Raum zu sichern und zu verbessern. Die Themen sind dabei vielfältig. Es geht um die Bedeutung von Dorfläden für das Zusammenleben, pflegende Angehörige, Quartierentwicklung und vieles mehr.

    Regelmäßig finden Vernetzungstreffen statt, bei denen die Bürgermeister und kommunale Vertreter Erfahrungen austauschen, über Fortschritte berichten und Projekte vorstellen. Am 22. Oktober fand dies in Nürnberg statt.

    Digitalisierung Top-Thema im ländlichen Raum

    Pengueen-Gründer Sascha war eingeladen und zeigte in einem eigenen Impulsvortrag die Chancen auf, die sich durch die Digitalisierung auch für ältere Menschen, ihren Angehörigen und Gemeinden ergeben. Wichtige Erkenntnis: Entgegen möglicher Vorurteile ist Digitalisierung Top-Thema wenn es um ältere Menschen in ihrem Umfeld geht. „Ich war überrascht, wie aufgeschlossen die Teilnehmer waren“, berichtet Sascha. Die 20 Gemeindevertreter brachten während des fast eineinhalbstündigen Vortrags gleich eigene Ideen und Vorstellungen ein. „Es ging mal nicht um Datenschutz und andere Vorbehalte, sondern darum, was man machen kann.“

    Das zeigt das große Interesse an digitalen Lösungen für ein besseres Miteinander auf kommunaler Ebene und über die Generationen hinweg. Beim Marktplatz der Generationen konnten bereits konkrete Kontakte zu einzelnen Gemeinden geknüpft werden und wir sind bereits dabei, die ersten Kommune-Kategorien aufzubauen. Zunächst wird es darum gehen, die Verwaltung in Pengueen abzubilden, um eine höhere Teilhabe der Bürger zu ermöglichen. Aber danach sollen schon die Weichen für die Integration von Kitas, Schulen und weiteren Institutionen gestellt werden. Wir sind sehr gespannt darauf, wie sich die Zusammenarbeit entwickeln wird und hoffen, dass wir Anfang 2019 erste Ergebnisse haben, auf die wir weiter aufbauen können.