• Sprichst du schon „Pengueen“?

     

    Unser Pengueen spricht keine Fremdsprache, dennoch hat er eigene Begriffsdefinitionen, die wir hier gern kurz erläutern möchten.

    Keine Sorge, das klingt alles viel schwieriger als es ist. Wir erklären auch, was wir uns dabei gedacht haben.
     

    Begriffsdefinitionen

     

    Bedürfnis:

    Bedürfnisse sind für uns persönliche Angelegenheiten wie, z. B. Allergien, Hobbies etc.

    Ein kleines Beispiel (auch wenn es nicht schön ist, darüber nachzudenken): Gesundheitlich angeschlagen und es kann sich nicht mehr verständigt werden, da wäre es doch gut zu wissen, wenn Angehörige, Pfleger oder Ärzte wissen würden, was für eine Genesung fördernd ist, z. B. welche Musik wird gern gehört, was wird gern angeschaut. Wichtiger aber noch, was ist gesundheitlich schädlich, z. B. bestehen Allergien gegen bestimmte Medikamenteninhaltsstoffe oder welche Medikamente werden regelmäßig eingenommen, die evtl. kontraproduktiv für eine weitere Medikation wären.

     

    Verantwortung:

    Was für ein Wort, jeder hat genug Verantwortungen, sei es privat oder beruflich und keine ist weniger wichtig. Aber darüber wirklich nachdenken möchten die Wenigsten.

    Verantwortungen bedeuten beim Pengueen z. B. Haustiere, Projekte bei der Arbeit etc.

    Ein kleines Beispiel: Der traumhafte Urlaub ist vorbei und dann das – Pilotenstreik. Der Tiersitter kann leider nicht länger, am nächsten Tag steht ein wichtiges Meeting zu einem neuen Projekt an etc. Dazu kommt noch, die Internet- und Telefonverbindung ist mehr als schlecht – es besteht also kaum die Möglichkeit, jemanden detailliert einzuweisen. Was also machen? Man kann entsprechende Verantwortungen anlegen, z. B. Haustier und ein Projekt und weist dieses entsprechenden Paten zu, damit sie im Ernstfall wissen, wie das Haustier zu pflegen und zu füttern ist und wo für das Projekt wichtige Unterlagen liegen bzw. ob kleine Details noch fehlen, die vom Kollegen dringend ergänzt werden müssen.

    Eine angelegte Verantwortung kann in jeder Lebenslage behilflich sein, sie ist jederzeit änderbar, d. h., der Pate und auch der Inhalt.

     

    Grundversorgung:

    Zur Grundversorgung gehören z. B. Verträge, Versicherungen, Vollmachten (Bank, Vorsorge …).

    Besonders wichtig sind hier unter anderem z. B. die Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht etc. Die Möglichkeit besteht, diese direkt als Dokument hochzuladen oder zu benennen, wo diese im Original abgelegt ist, da fast alle Vollmachten nur im Original berücksichtigt werden (dringend zu beachten!).

    Wissen alle Angehörigen, Freunde oder Kollegen, dass z. B. eine Patienverfügung verfasst wurde und wo diese im Original abgelegt ist? Nein? Dann ist es ein guter Grund, diese hier aufzuführen.

     

    Checkliste:

    In jeder angelegten Kategorie (Teil der Lebenswelt) befindet sich ein Reiter „Checkliste“. Hier sind Hinweise zu finden, ob an bestimmte Themen bereits gedacht wurde. Weiterhin versuchen wir auch über verschiedene wichtige Themen aufzuklären.

    Es gibt so viele Themen, gerade was unsere eigene Vorsorge und die unserer Angehörigen betrifft, die keiner wissen kann, wenn man nicht gerade „vom Fach“ ist. Das möchten wir gern ändern und füllen nach und nach die Checklisten mit wichtigen Themen.

    Ein kleiner Hinweis: Die Inhalte der Checklisten sind nicht rechtsverbindlich, dennoch mit bestem Wissen festgehalten.

     

    Pate:

    Wird eine Verantwortung bzw. ein Bedürfnis angelegt, gibt es die Möglichkeit, einen Paten zuzuordnen. Das ist kein Muss, hat aber unheimlich viele Vorteile. Und je mehr Paten zugeordnet sind, umso schöner ist das „Schaubild deines Umfeldes“ und je abgesicherter kann man sich fühlen.

    Ein kleines Beispiel: An der Verantwortung „Haustier“ ist es sehr gut darstellbar (es gibt ca. 30 Millionen Haustiere allein in Deutschland) – Jeder der ein Haustier hat, welches nicht gerade in die Handtasche passt und überall mit hingenommen werden kann, kennt das, jemand muss sich um das geliebte Haustier kümmern, wenn etwas dazwischen kommt. Sei es, der Flieger startet nicht zurück in die Heimat, ein kleiner Unfall lässt es nicht zu, dass man nach Hause kommt etc.

    Hier kommen nun die Paten ins Spiel. Ein Anruf oder das Auslösen des Notfallcodes und die Paten wissen Bescheid, was zu tun ist. Je nach dem, welche Informationen hinterlegt sind. Z. B. wie oft und in welcher Form muss das Haustier gefüttert werden, braucht es Medizin oder stehen Arztbesuche an. Es gibt so vieles, woran gedacht werden muss, woran aber spontan einfach nicht gedacht wird. Je mehr Daten und Informationen von dem Haustier hinterlegt sind, umso besser kann sich darum gekümmert werden.

    Das ist nur ein kleines Beispiel, Paten können in jedem Bereich eintreten, bei der Pflege von Angehörigen etc. Das heißt, ein Pate muss nicht zwangsläufig ein Angehöriger sein, sondern kann auch ein Lehrer, Erzieher, Pfleger oder Arzt sein.
    &nbdsp;

     

    Institution:

    Eine Institution beim Pengueen kann eine Schule, ein Kindergarten, eine Pflegeeinrichtung, eine Hausverwaltung oder jede andere Einrichtung sein, in der eine Zusammenarbeit von Nöten und wichtig ist.

    In einer Schule können das Eltern, Lehrer, Erzieher und die Schüler sein. In einer Pflegeeinrichtung der zu Pflegende, die Pfleger, die Angehörigen und Mithelfende.
    &nbdsp;

     

    Dashboard:

    Das Dashboard (über das Symbol „Haus“ in der Menüleiste aufrufbar), gibt einen Überblick über folgendes:

    • liegt ein Notfall vor
    • Aufgaben
    • eigene Paten
    • übernommene Patenschaften
    • Lebenswelt (Grundversorgung, Kategorien, Verantwortung)
    • zugehörige Institution/en
    • meine Nachbarschaft und
    • Nachbarschaft

     

     

    Schaubild deines Umfeldes:

    Das Schaubild befindet sich in dem Reiter „Paten“ in der Menüleiste. Es zeigt, wer als Pate unterstützend, helfend und informativ zur Verfügung steht. Es wird unterschieden zwischen Kernfamilie, Verwandtschaft und Nichtangehörige (z. B. Babysitter, Lehrer, Pfleger, Arzt etc.).

    Je mehr Paten eingeladen und zur Verfügung stehen, um so wertvoller das Schaubild. Mehr Paten = mehr Unterstützung/Hilfe im Notfall.

     

    Und nicht vergessen: Pengueen – das Auffang-Netzwerk. Im Falle eines Falles, findet jeder Alles. Aber natürlich nur das was wir selbst freigeben wollen.