Gutes Layout für gute Nutzerführung

Pengueen soll für jeden einfach zu nutzen sein. Egal, ob nun jemand viel Erfahrung mit digitalen Werkzeugen hat oder nicht. Denn Pengueen soll Allen digitale Möglichkeiten eröffnen. In Gemeinden und Institutionen wie Schulen und Vereinen und auch rein privaten Anwendern. Was das Layout damit zu hat, was hinter dem optischen Konzept von Pengueen steckt und warum unsere Designerin Antje Burisch, Inhaberin der Berliner Kreativagentur Mapvertise, Pengueen genau so gestaltet hat, verraten wir in diesem Artikel.

Seit Sommer 2018 setzt Antje die Designs für Pengueen um. Neben den „analogen“ Designs für Flyer, Whitepaper und Briefpapier, vor allem digital und online – also die Website und nicht zuletzt die Pengueen-Werkzeuge. Antje hat übrigens auch das Pengueen Logo entwickelt, wie es derzeit genutzt wird. 

„Nachdem ich den Auftrag für Pengueen übernommen habe, kam es erstmal darauf an, die grafischen Elemente zu vereinheitlichen“, sagt Antje rückblickend. „Das betraf einmal Schrifttypen und Schriftgrößen, die bei Pengueen genutzt werden und die Positionierung der Elemente wie zum Beispiel Buttons auf der Website und in den Online-Anwendungen von Pengueen.“ Damit schuf sie erstmal einen eingängigen Auftritt, in dem sich Nutzer gut orientieren können. Damit das Erscheinungsbild noch klarer wurde, hat sich auch die Anzahl der verwendeten Farben – der Farbcode – reduziert. Jetzt werden nur noch die Farben verwendet, die im Logo enthalten sind, dabei steht das Cyan klar im Vordergrund. 

Die einzelnen Farben wurden klar Themenbereichen zugeordnet, um eine stringente Nutzerführung zu ermöglichen.

Rebrush für Pengueen

Nach diesen ersten kosmetischen Korrekturen ging es ans Eingemachte: Die unterschiedlichen Webdesigns von Pengueen wurden ausdefiniert, damit der Nutzer sich nicht immer wieder neu orientieren muss. Das „Dashboard“ wurde in diesem Zuge einem Rebrush unterzogen, genauso wie die „Lebenswelt“, „Ich als Nachbar“ und das „Auffang-Netzwerk“. Die neuen Optiken wurden jeweils im Live-Betrieb getestet und in einem iterativen Prozess immer weiter optimiert. 

Das Dashboard ist klar strukturiert. Hier hat der Nutzer die Übersicht und kann schnell zu allen Bereichen navigieren. Diese Ansicht und Funktionalität des Dashboards wartet noch auf Umsetzung durch das Entwicklerteam.

Kachel-Optik für Kategorien

Für die einzelnen Kategorien hat Antje eine Kachel-Optik entwickelt, damit Nutzer in ihrem Pengueen immer die Übersicht über ihre genutzten Kategorien behalten. „Wir haben für jede Kategorie eine eigene Kachel entworfen“, berichtet Antje. „Für die Katze, die Wohnung, Zahnarzt, Auto, Sportclub und viele weitere Kacheln. Jede Kachel zeigt im Standard-Zustand ein passendes Icon, damit dem Nutzer sofort klar ist, was sich dahinter verbirgt. Somit kann er sich schnell in seiner Lebenswelt orientieren.“ Kacheln gibt es für alle erdenklichen Bereiche des Privatlebens und der Belange von Gemeinschaften:

Familie

Haustier: Fische

Haushalt

Medikamentenliste

Schulprotokoll

Rasen und Hecke

Auch optimal fürs B2B-Business

Die Ansicht des Dashboards mit den zahlreichen Kacheln, ist für die Nutzer das Herzstück von Pengueen. Hier läuft alles zusammen: Die rein privat genutzten Pengueen-Kategorien der eigenen Lebenswelt für die Organisation des Alltags, der Freizeit und die Kacheln für die Vorsorge. „Im Zuge der Ausdehnung auf das B2B-Geschäft mussten viele weitere Kacheln entworfen werden, um mehr die Prozesse innerhalb eines Unternehmens abbilden zu können“, so Antje. Daraufhin entwarf sie auch Kacheln der Kategorien für Vertretungspläne, Urlaubslisten und Medikamentenpläne. 

Klares Design vereinfacht den Zugang

Auch bei der Ausdehnung auf das B2B-Geschäft kam es darauf an, dass sich die Nutzer sofort zurechtfinden. Denn ein gutes grafisches Konzept und eine klare Optik sorgen letzten Endes für eine einfache Nutzerführung. Dies erspart den Anwendern Zeit für eine aufwändige Einarbeitung. Und nicht zuletzt, und das ist wohl der beste Grund dafür, sich mit dem Design von Pengueen so viel Mühe zu machen, baut es viele Hürden und Berührungsängste gegenüber den digitalen Helfern von Pengueen bei neuen Nutzern ab. „Man muss sich immer vor Augen halten, dass Mitarbeiter einer Gemeinde oder in einem Unternehmen sich nicht aktiv dafür entschieden haben, Pengueen zu nutzen. Da ist es für den Erfolg entscheidend, ihnen mit Layout und Design den Zugang zu Pengueen so einfach wie möglich zu machen“, sagt Antje.

Wünsche und Feedback zur Nutzerführung

“Um das zu erreichen, gehen wir intensiv auf das Feedback und die Wünsche unserer Nutzer ein. Wir optimieren die Nutzerführung, arbeiten Funktionen weiter aus und haben aus den Anregungen auch schon ganz neue Ansätze entwickeln können,“ freut sich die Grafikerin über den regen Austausch mit den Nutzern. Die Entwicklung von Pengueen ist im steten Fluss.

Antje Burisch kommt aus Berlin und ist Inhaberin der Agentur für Design und Kartografie. zum Kundenstamm gehören Unternehmen und Institutionen wie das Diakoniewerk Simeon, der Klett Verlag, LOXAM und die Stadt Oranienburg. www.mapvertise.de

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