Uffing am Staffelsee entscheidet sich für Pengueen

Uffing am Staffelsee suchte nach digitaler Unterstützung für den Gemeinderat und die Nachbarschaftshilfe. In einem Pitch konnte sich Pengueen durchsetzen und kommt künftig in der Gemeinde zum Einsatz.

Uffing liegt ganz im Süden Bayerns, traumhaft am Ufer des Staffelsees, in der Ferne sind die Alpengipfel zu sehen, die Zugspitze ist nicht weit. So beschaulich die knapp 3.000 Einwohner zählende Gemeinde auch wirken mag, auch hier sollen digitale Lösungen das Leben der Menschen erleichtern. Dazu gehört das Zusammenspiel zwischen Bürgern und Lokalpolitik zu verbessern.

Präsentation vor dem Gemeinderat

Im Rahmen eines Pitches, also eines Wettbewerbs, um das beste Angebot für ein digitales Angebot für die Gemeinde, konnte Gründer Sascha Landowski Pengueen direkt vor dem Gemeinderat präsentieren. Pengueen wurde in die engere Wahl einbezogen, weil Uffing wie 41 weitere Gemeinden Bayerns zum Netzwerk Marktplatz der Generationen (MdG) gehört. Pengueen ist hier schon in anderen Gemeinden im Einsatz.

Das Wappen von Uffing

Während der Präsentation wurde diskutiert und abgewägt, dem einen oder anderen wäre der allgemeine Gemeindebrief auch für die Zukunft ausreichend. Des Weiteren stand die Frage im Raum, ob man tatsächlich eine Kommunalsoftware benötigt. Doch mit Pengueen setzte sich die Einsicht durch, dass ein skalierbares und für alle einfach und flexibel einzusetzendes Produkt für die Gemeinde sinnvoll eingesetzt werden kann. Federführend wird das Pengueen-Projekt in Uffing von Geschäftsleiter Andreas Weiß geleitet. Bei ihm laufen zukünftig die Fäden zusammen.

Funktionen für den Gemeinderat

Zuerst wird der Gemeinderat Pengueen für sich nutzen. Hier kommen gleich mehrere Funktionen zum Einsatz:

  • Themenvorschläge der Gemeinderatsmitglieder einholen bzw. Themen können von den Mitgliedern direkt über Pengueen eingebracht werden.
  • Digitale Einladungen zu Gemeinderatssitzungen inklusive Akkreditierungen und Anwesenheitsfunktion.
  • Protokollfunktion für Gemeinderatssitzungen, die bereits seit einem Jahr in der Gemeinde Ruderting genutzt wird und die Protokolle der Sitzungen in Pengueen veröffentlichen. 
  • Dokumentenablage für weiterführende Unterlagen und Anhängen – für die persönliche Nutzung und um diese anderen zur Verfügung zu stellen.
  • “Geschützte Bereiche” für nicht öffentliche Inhalte.
  • Neue Kategorie “Adressdatenbank” bis alle Gemeinderatsmitglieder bei Pengueen angemeldet sind.

Der Gemeinderat wird Pengueen ausführlich testen und Feedback geben, das dann direkt in die Weiterentwicklung für Uffing einfließen wird. Ein großer Vorteil von Pengueen ist es, dass zwar leistungsfähige Standardfunktionen genutzt, aber diese individuell angepasst oder ganz neue aufgesetzt werden können. Denn jede Gemeinde hat einen eigenen Ablauf bzw. Aufbau, und das kann Pengueen im Gegensatz zu anderen Anbietern abbilden und auch leisten.

Im Pitch gegen Platzhirsche

Pengueen trat in Uffing gegen zwei Platzhirsche im Bereich der Ratsinformationssysteme an. Die Wettbewerber verfügen zwar über zahlreiche vorgefertigte Funktionalitäten mehr als Pengueen, sind dafür aber nicht so flexibel einsetzbar. Zudem stellt sich gerade für kleinere Gemeinden und Städten die Frage, ob ein so großer Funktionsumfang nicht eher hinderlich als zielführend ist. Letztendlich konnte sich Pengueen durchsetzen, da die Funktionen flexibel und direkt auf die Bedürfnisse einer Gemeinde zugeschnitten werden können. Somit ist die Einbindung der Bürger schneller und einfacher zu organisieren.

Ausbau zum Bürgerinformationssystem möglich

Zunächst wird in Uffing Pengueen für die Gemeinderatssitzungen genutzt. Hier kommt das Einladungsmanagement zum Einsatz und auch die Protokolle sind in Pengueen hinterlegbar. Bei Einladungen dient Pengueen zunächst als zusätzlicher Kanal und wird so die Akzeptanz von Pengueen steigern. Zumindest so lange, bis sich alle Sitzungsteilnehmer bei Pengueen registriert haben.

Nach und nach soll das Informationsangebot durch die Gemeinde wachsen. Digitale Lösungen wie Pengueen können mit zusätzlichen Angeboten und Services mittelfristig sogar zu Bürgerinformationssystemen ausgebaut werden. So wird zunächst in Uffing die Nachbarschaftshilfe mit Pengueen digital ausgebaut, wie es auch schon in der Gemeinde Ering passiert.

Erstes Fazit aus Uffing am Staffelsee

Unsere Gemeinde braucht keine überladenen Software-Lösungen, sondern flexibel einsetzbare Digital-Angebote, die weder im Gemeinderat unnötig Zeit und Mühen kosten oder die Bürger überfordern. Deswegen haben wir uns für Pengueen entschieden und werden das Tool nach und nach für unsere Gemeinde erschließen.

Andreas Weiß, Geschäftsleiter in Uffing

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