Eigentlich kommt Pengueen-Gründer Sascha aus dem digitalen Bereich und war reger Nutzer von LinkedIn, Xing, Google und was sich alles als Business-Kontaktplattform und zum Netzwerken nutzen lässt. „Aber, wenn man mal ganz ehrlich zu sich ist, bringt’s das alles nicht“, findet er. „Ich halte das alles mittlerweile für Kokolores. Ich glaube das Kontakte zweiten Grades, wie es bei LinkedIn so schön heißt, eigentlich Unbekannte ersten Grades sind. Denn warum sollte ich jemanden anschreiben, der jemand anderes kennt?“ In der Realität sei es ohnehin so, dass man fast immer mit Menschen zusammenarbeitet, die man tatsächlich irgendwo kennengelernt hat. Sei es aus vergangenen Projekten oder tatsächlichen Empfehlungen.

Zu Gast in Oberösterreich

Mal ein Beispiel: Pengueen war zu Gast bei der Landesregierung Oberösterreich, genauer gesagt bei dem persönlichen Referenten der Landesrätin für Soziales, Reinhold Medicus, in Linz. Nur, wie kam dieser Kontakt zustande?

Pengueen ist dort zu viert angerückt: Zuerst Thomas Hartmann, Geschäftsführer der tamen. Entwicklungsbüro Arbeit und Umwelt GmbH, der auch an Pengueen beteiligt ist und den Kontakt zu Leo Baumfeld vom Marktplatz der Generationen hergestellt hatte. Dann Leo Baumfeld, der wiederum bekannt mit Dietmar Aigenberger ist, in Österreich als Unternehmensberater und Projektinitiator für neue Lebensräume unterwegs. Dieser hat letztendlich den Kontakt zwischen Sascha und Reinhold Medicus hergestellt.

Den „Kontakt 4. Grades“ persönlich treffen

Die Vorstellungsrunde, bei der ausgelotet wurde, wer wen woher kennt, war entsprechend unterhaltsam. „Nachdem es reihum ging, haben wir festgestellt, dass Herr Medicus und ich auf LinkedIn maximal ein Kontakt vierten Grades wären“, berichtet Sascha von dem Treffen. „Und dort hätten wir uns niemals kennengelernt.“ Das Beispiel zeigt, wie effektiv ein reales Netzwerk im Gegensatz zu den virtuellen Verknüpfungen auf irgendwelchen Plattformen ist.

Und natürlich erzählen wir hier diese Geschichte, um zu zeigen, wie effektiv Pengueen sein kann. Hier werden keine Menschen zusammengebracht, die irgendwie in Verbindung zueinander stehen, hier geht es nicht um Quantität, sondern um die Qualität der Kontakte. Ein Pengueen-Netzwerk entsteht aus Menschen, die sich kennen. Und drei Pengueen-Kontakte helfen einem mehr als 50 Follower.

Published On: August 23rd, 2018 / Categories: Thema /