• Der Pengueen fährt Bürgerbus

    Ein Bürgerbus ist gerade auf dem Land eine willkommene Ergänzung zum ÖPNV. Mit Pengueen lässt sich ein Bürgerbus-Projekt einfacher und schneller auf die Beine stellen und danach auch effizient koordinieren.

    Der öffentliche Personennahverkehr trifft nicht immer die Erwartungen der Bürger in Kleinstädten, Kommunen und Dörfern. Wie soll das auch funktionieren? Eine geringe Taktung von Buslinien passt nicht zu den individuellen Planungen der Menschen, bei einer höheren Taktung steigen pro Fahrt zu wenige Gäste ein, als das sich das rechnen könnte. Und viele Gemeinden haben nicht die finanziellen Mittel, um den ÖPNV entsprechend zu subventionieren, oder es gibt andere Prioritäten. 

    Eine Lösung kann ein Bürgerbus sein. Die eher kleinen Personen-Busse sind viel besser in der Lage, auf die Wünsche der Bürger zu reagieren, können mitunter von Ehrenamtlichen gefahren werden und basieren auf dem Engagement der Bürger. 

     Bürger ins Bus-Projekt einbinden

    Alles eine Frage der Koordination: Bürgerbusse setzen sich immer mehr durch. (Foto: Bürgerbus-Stefan, Wikipedia, CC-Lizenz)

    So ein gemeinsames Bürgerprojekt stellt die Entscheidungsträger einer Gemeinde vor die Herausforderung, zunächst das Engagement der Bürger zu aktivieren und aufrecht zu halten. Gut, wenn man es den Bürgern so einfach wie möglich machen kann. Statt sich regelmäßig zu treffen, lassen sich Meinungen und Wünsche mit Pengueen auch online zusammentragen. Wo soll der Bus halten? Wie oft soll er fahren? Kann er auch spontan geordert werden? Wer kann Fahrten übernehmen? Welche Strecken und Ziele sind am relevantesten? All das kann auf Pengueen in einem eigenen Online-Bereich diskutiert werden. Die Bürger können sich natürlich trotzdem zu Treffen versammeln, um miteinander zu sprechen. Dafür gibt es in Pengueen hilfreiche Funktionen wie Einladungsmanagement, Agenda-Funktionen für Meetings, Protokollablage und die Möglichkeit zur Nachbesprechung. So sind immer alle Beteiligten auf dem neuesten Stand und haben die Möglichkeit, sich jederzeit ohne viel Aufwand einzubringen. 

    Hintergrund Bürgerbusse

    Angefangen mit den Bürgerbussen hat es in Nordrhein-Westfalen. Hier starteten die ersten Bürgerbusse 1985 auf Initiative des Ministeriums für Landes und Stadtentwicklung. Das Land bezuschusste Vereine, die Bürgerbus-Projekte ins Leben riefen, damit Fahrzeuge angeschafft und der Betrieb aufrecht gehalten werden konnte. Mittlerweile sind in ganz Deutschland um die 300 Bürgerbusse unterwegs. Die Tendenz ist steigend, da in ländlichen Räumen der klassische ÖPNV nicht mehr die Bedürfnisse der Bürger decken kann. 

    Pengueen Projekt-Features

    • Zeitsparende Online-Diskussion, strukturiert und im geschlossenen Bereich 
    • Upload von Dokumenten zur gemeinsamen Nutzung
    • Einladungsmanagement zu Meetings und Versammlungen

    Busfahrpläne und spontane Fahrten

    Ist der Bürgerbus erstmal ins Leben gerufen, hilft Pengueen auch bei der Organisation des Projekts. Bürger können über Pengueen Feedback geben und Vorschläge zur Verbesserung machen. Bürger können über Pengueen jederzeit den aktuellen Busfahrplan einsehen und sich für eine Fahrt anmelden. So wird dann zum Beispiel eine Überbelegung vermieden.

    Auch den Koordinatoren des Bürgerbus-Projekts macht Pengueen das Leben leichter: Beispielsweise indem Dienstpläne auf Pengueen erstellt und Fahrpläne ausgearbeitet werden können. Die Fahrer und Fahrerinnen können sich über Pengueen krankmelden, die Koordinatoren dann Ersatzfahrer anfragen.

    Die Gemeinde Königstein in der Oberpfalz gehört zu den ersten Gemeinden, die mit Pengueen ihren Bürgerbus organisieren. Dienstags und donnerstags fährt der Bürgerbus jetzt ins benachbarte Hirschbach und Kürmreuth. Welcher Fahrer welche Tour übernimmt, wird in Pengueen organisiert, und die Fahrer erfahren mit Pengueen auch, wo welcher Gast aufgesammelt werden soll.

    Pengueen-Features für den Betrieb des Bürgerbusses

    • Busfahrpläne in Pengueen online einsehbar
    • Anbindung an die Gemeinde-Webseite zur Ausspielung der Fahrpläne
    • Bürger können auch direkt Fahrten anfragen
    • Anfragen werden zentral gesammelt und ggf. koordiniert
    • Urlaubsplanung für die Fahrer und Fahrerinnen
    • Dienstplanung und Koordinierung von Krankmeldungen

    Vereine und Institutionen einbinden 

    Interessant ist so ein Bürgerbus auch für Vereine und Institutionen wie Schulen, Kitas und Seniorenheime. So kann ein Verein sich in das Bus-Projekt einbringen, damit Fahrten zu und von Trainings der Mitglieder besser funktionieren. Müssen Schüler oder Schülerinnen insbesondere im ländlichen Raum über viele Kilometer zur Schule befördert werden, kann das mit dem Bürgerbus gut organisiert werden. Die digitale Vernetzung über Pengueen ermöglicht es Eltern oder Schülern, Fahrten spontan und unkompliziert abzusagen, beispielsweise wenn ein Kind erkrankt ist und zuhause bleiben muss. Auch die Schule oder Kita kann Fahrten absagen – beispielsweise, wenn der Unterricht ausfällt oder später beginnt. 

    Weitere Informationen entdecken Sie hier:

    Kontakt

    Sie möchten auch einen Bürgerbus ins Leben rufen oder suchen eine digitale Plattform, um Projekte in Ihrer Gemeinde besser zu koordinieren? Dann schreiben Sie uns!